Was Google von einer Seite zeigt

Ein Suchergebnis bei Google besteht aus drei Teilen: dem Titel als blaue Zeile, der Adresse der Seite und einer kurzen Beschreibung darunter.

Titel und Beschreibung stellt Google für jede Suche neu zusammen, aus dem, was die suchende Person wissen will, und aus dem Inhalt eurer Seite. Eure eigenen Angaben sind dabei die stärkste Vorlage: Google zeigt sie, wenn sie die Seite treffend beschreiben und zur Suche passen. Deshalb lohnt es, Titel und Beschreibung für jede wichtige Seite selbst einzutragen. Was SEO grundsätzlich bedeutet, steht in SEO (Suchmaschinenoptimierung). Wie eure Website sich zusätzlich für Suchmaschinen beschreibt, steht in Strukturierte Daten.

Seitentitel und Beschreibung setzen

Jede Seite und jeder Beitrag hat im Backend unter dem Inhalt einen Kasten „wpSEO“. Dort tragt ihr im Reiter „Snippet Editor“ Titel und Beschreibung für Google ein:

  1. Öffnet die Seite im Backend und scrollt zum Kasten „wpSEO“.
  2. Tragt unter „Seitentitel“ den Titel ein, den Google zeigen soll. Der Zähler am Feld zeigt, wie viele Zeichen noch passen. Empfohlen sind bis zu 70.
  3. Tragt unter „Beschreibung“ in ein bis zwei Sätzen ein, was Besucher auf der Seite finden. Empfohlen sind bis zu 150 Zeichen.
  4. Prüft in der „SERP-Snippet Vorschau“, wie das Ergebnis ungefähr aussieht.
  5. Speichert die Seite.

Bleibt „Seitentitel“ leer, nimmt die Website den Namen der Seite und hängt den Namen eurer Website an. Bleibt „Beschreibung“ leer, setzt die Website eine Beschreibung aus dem Inhalt der Seite zusammen. Eine eigene Beschreibung passt fast immer besser. Tragt sie deshalb für jede Seite ein, die bei Google gefunden werden soll.

Ein paar Tipps:

  • Jede Seite bekommt ihren eigenen Titel und ihre eigene Beschreibung. Gleiche Texte auf vielen Seiten helfen Google nicht, sie auseinanderzuhalten.
  • Das Wichtigste gehört an den Anfang, zum Beispiel „Zimmer und Preise“ vor den Namen eures Hauses.
  • Die Beschreibung ist eine Einladung: Sagt, was Besucher auf der Seite bekommen.
  • Titel und Beschreibung halten, was die Seite bietet. Versprechen sie etwas anderes als der Inhalt, wählt Google eher einen eigenen Text.

Google übernimmt Änderungen erst, wenn es die Seite neu besucht. Das kann einige Tage dauern. Schneller geht es über die Search Console, siehe unten.

Eine Seite aus Google heraushalten

Soll eine Seite nicht bei Google erscheinen, zum Beispiel eine Danke-Seite nach einem Formular, wählt im Kasten „wpSEO“ unter „Robots“ den Eintrag „noindex, follow“ und speichert die Seite. Bei „Vordefiniert“ gilt die Einstellung eurer Website, und die Seite darf in den Suchergebnissen erscheinen.

Die Adresse einer Seite ändern

Die Adresse steht im Backend direkt unter dem Titel der Seite, als „Permalink“. Den letzten Teil der Adresse könnt ihr ändern:

  1. Klickt neben dem Permalink auf „Bearbeiten“.
  2. Tragt den neuen Teil der Adresse ein, in Kleinbuchstaben und mit Bindestrichen statt Leerzeichen, zum Beispiel zimmer-und-preise.
  3. Klickt auf „OK“ und speichert die Seite.
  4. Ruft die alte Adresse in einem privaten Browserfenster auf. Ihr solltet auf der Seite mit der neuen Adresse landen.

Ändert ihr die Adresse einer veröffentlichten Seite, legt die Website automatisch eine Weiterleitung von der alten auf die neue Adresse an. So laufen Links von Google, aus Newslettern oder von anderen Websites nicht ins Leere. Menüeinträge, die ihr als Seite ins Menü gesetzt habt, passen sich von selbst an. Links, die ihr von Hand in einen Text gesetzt habt, führen über die Weiterleitung weiter zum Ziel. Passt sie trotzdem bei Gelegenheit an.

Wollt ihr eine Seite durch eine neue ersetzen, die die alte Adresse übernimmt, tauscht die Adressen nicht selbst, sondern schreibt uns. Die automatische Weiterleitung würde die alte Adresse sonst auf die alte Seite führen.

Warum „-2“ in der Adresse steht

Jede Adresse gibt es auf eurer Website nur einmal. Ist sie schon vergeben, hängt die Website „-2“ an. Oft liegt eine ältere Seite mit gleichem Namen im Papierkorb oder als Entwurf vor. Gebt der neuen Seite dann eine eigene Adresse, oder gebt die Adresse frei, indem ihr der alten Seite eine andere gebt oder sie im Papierkorb endgültig löscht. Danach könnt ihr die Adresse der neuen Seite wie oben ändern.

Weiterleitung anfragen

Weiterleitungen, die nicht von selbst entstehen, legt das CANVAYO-Team für euch an. Typische Fälle:

  • Ihr habt eine Seite gelöscht oder mit einer anderen zusammengelegt.
  • Nach einem Relaunch sollen die Adressen der alten Website auf die neuen Seiten führen.
  • Ihr möchtet eine kurze Adresse für Flyer oder Plakate, zum Beispiel eure-domain.de/anmeldung.

Schreibt uns dafür je Weiterleitung die alte Adresse, so wie sie bisher aufgerufen wurde, und die Seite, auf die sie führen soll. Bei vielen Adressen hilft eine Liste mit zwei Spalten.

Google Search Console verbinden

In der Google Search Console seht ihr, wie eure Website bei Google erscheint, welche Suchbegriffe Besucher bringen und ob Google Probleme meldet. Das Konto legt ihr bei Google selbst an. Für die Bestätigung, dass die Website euch gehört, gibt es zwei Wege:

  • „Domain“ (empfohlen): Google gibt euch einen TXT-Eintrag, den ihr im DNS eurer Domain beim Domain-Anbieter eintragt. Er gilt für alle Adressen eurer Domain, mit und ohne www. Wie DNS-Einträge funktionieren, steht in Eure Domain: DNS, www und SSL.
  • „URL-Präfix“ mit HTML-Tag: Google gibt euch eine Zeile, die mit <meta name="google-site-verification" beginnt. Schickt sie uns. Wir setzen sie in die SEO-Einstellungen eurer Website, danach klickt ihr in der Search Console auf „Bestätigen“.

Ist die Website bestätigt, reicht unter „Sitemaps“ die Adresse sitemap.xml ein. Die Sitemap erstellt eure Website automatisch, sie listet alle Seiten, die Google kennen soll. Über die „URL-Prüfung“ könnt ihr eine geänderte Seite außerdem direkt bei Google zur Indexierung anmelden.

Nicht jede Meldung der Search Console ist ein Fehler. Seiten mit Weiterleitung, Seiten mit „noindex“ und die Suchergebnisse eurer Website nimmt Google bewusst nicht auf. Seid ihr bei einer Meldung unsicher, schickt uns einen Screenshot. Wünsche zur Datei robots.txt, zum Beispiel von eurer SEO-Agentur, setzt das CANVAYO-Team um.

Bilder mit Alternativtext

Der Alternativtext beschreibt ein Bild in Worten. Google nutzt ihn für die Bildersuche, und Screenreader lesen ihn Menschen vor, die das Bild nicht sehen. Ihr pflegt ihn in der Mediathek:

  1. Öffnet „Medien“ und klickt auf das Bild.
  2. Beschreibt im Feld „Alternativtext“ in einem kurzen Satz, was auf dem Bild zu sehen ist, zum Beispiel „Blick vom Balkon auf den See bei Sonnenuntergang“.
  3. Die Änderung speichert sich von selbst.

Schreibt nicht „Bild von …“ und reiht keine Suchbegriffe aneinander. Ein Bild, das nur schmückt, braucht keinen Alternativtext. Ist die KI für eure Website eingeschaltet, schlägt der Knopf „Alternativtext generieren“ einen Text vor, den ihr prüft und anpasst. Mehr zur Mediathek steht in Medien, Bilder und Mediathek verwalten.

Gebt Bildern schon vor dem Hochladen einen sprechenden Dateinamen, zum Beispiel seeblick-balkon.jpg statt IMG_4711.jpg.

Checkliste: Google zeigt etwas anderes

  • Falsche oder alte Beschreibung? Prüft, ob „Beschreibung“ im Kasten „wpSEO“ ausgefüllt und die Seite gespeichert ist. Google übernimmt Änderungen beim nächsten Besuch, schneller über die „URL-Prüfung“ der Search Console.
  • Google zeigt einen anderen Text als eure Beschreibung? Das ist normal: Google stellt Titel und Beschreibung je nach Suchanfrage neu zusammen. Eine Beschreibung, die den Inhalt der Seite genau trifft, übernimmt Google öfter.
  • Alte Adresse zeigt „Seite nicht gefunden“? Für sie gibt es keine Weiterleitung. Schreibt uns die alte und die neue Adresse.
  • „-2“ in der Adresse? Die Adresse ist schon vergeben, oft durch eine Seite im Papierkorb.
  • Seite erscheint gar nicht bei Google? Prüft unter „Robots“, ob „noindex“ gewählt ist, und meldet die Seite über die „URL-Prüfung“ an.

Kommt ihr nicht weiter, schreibt uns die Adresse der Seite und was Google dazu zeigt, am besten mit einem Screenshot.