CANVAYO bietet eine starke technische Basis für barrierefreie Websites – mit zahlreichen Features, individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und flexiblen Konfigurationen. Wir spielen natürlich bestmöglich alle Optionen durch, in Einzelfällen kann es – abhängig von der konkreten Konfiguration – dennoch zu Einschränkungen kommen. Diese lassen sich meist einfach beheben.

Ein Extra-Blick auf diese Bereiche

Bitte prüfen Sie nach dem CANVAYO-Release 1.82.0. zur Barrierefreiheit insbesondere folgende Elemente, Funktionen oder Bereiche und geben uns Feedback, falls Sie auf Probleme stoßen. So finden wir schnellstmöglich die passende Lösung.

  • Kontraste und Schriftgrößen – Um einen ausreichenden Farbkontrast und gut lesbare Schriftgrößen sicherzustellen, kann die Nutzung unserer eingebauten Assistenzfunktionen erforderlich sein. Diese Funktionen müssen in den Einstellungen Ihrer Website aktiviert werden. Zur Anleitung.
  • Hauptnavigation – Einige Optionen zur Darstellung von komplexen Menüs, insbesondere im Mega-Menü sowie das Slide-in/Off-Canvas-Menü, das sich vom Seitenrand ins Bild schiebt, können aktuell Einschränkungen bei der Ausgabe für Screenreader aufweisen.
  • Eingebettete Inhalte – Inhalte, die über iFrames oder externe Dienste eingebunden sind (z. B. Buchungsservices, Formulare anderer Portale oder sonstige Widgets von Dritten), können je nach Anbieter nicht vollständig barrierefrei sein.
  • Interaktive Komponenten – Dazu zählen Karten (Kartografie), Karusselle (Slider) und Inhaltsblöcke mit optionalen Animationen. Inhalte in diesen Elemente sind mit Tastatur oder Screenreader unter Umständen nicht vollumfänglich bedienbar oder verhalten sich unerwartet.
  • Such- und Filterfunktionen – Unsere Verzeichnisse für Adressen, Veranstaltungen oder Stellenangebote enthalten komplexe Filter- und Suchoptionen, die je nach Konfiguration nicht durchgängig barrierefrei zugänglich sein könnten.
  • Overlay-Fenster  – Manche Inhalte, z. B. Formulare oder Hinweise, werden in Fenstern angezeigt, die sich über die eigentliche Seite legen.In solchen Fällen kann die Bedienbarkeit mit Tastatur oder Screenreader eingeschränkt sein, insbesondere wenn komplexe Funktionen dort eingebunden worden sind, z.B. dynamische Formulare mit Verzweigungslogik. 
  • Overlays als „Pop-ups“ – Overlays sind mit optionalen Marketing-Funktionen ausgestattet. Wenn aktiviert, können Overlays automatisch erscheinen, etwa nach einer bestimmten Verweildauer oder Anzahl von Seitenaufrufen. Solche überraschende  automatische Einblendung wirken als Barriere.
  • Audiodeskription – Eine technische Funktion zur Bereitstellung von Audiodeskriptionen für Videos ist vorhanden. Die dafür benötigten Dateien müssen aber redaktionell bereitgestellt und eingepflegt werden.
  • Dokumente zum Download – Eingebundene Dateien wie PDF-Dokumente müssen bereits bei der Erstellung, z.B. bei Export aus Adobe InDesign, barrierefrei erzeugt werden. Ältere Inhalte können von der Anforderung ausgenommen sein.

Lösungen 

Falls Ihnen in den genannten Bereichen Einschränkungen begegnen, lassen sich diese i.d. Regel folgendermaßen lösen: 

  • durch eine alternative Konfiguration
  • redaktionelle Anpassungen
  • oder ergänzende, barrierefreie Alternativen direkt auf der Website – etwa für komplexe Inhalte oder interaktive Elemente.

Ergänzung in der Erklärung zur Barrierefreiheit

Hinweise zu Einschränkungen und alternative Lösungen, die auf der Website angeboten werden, sollten Sie in Ihre Erklärung zur Barrierefreiheit aufnehmen.

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⚠️ Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine rechtliche Beratung. Im Zweifelsfall empfehlen wir, individuell prüfen zu lassen, ob und in welchem Umfang das BFSG für Ihr Unternehmen gilt.