CANVAYO bringt die technische Grundlage für barrierefreie Websites mit – mit zahlreichen Funktionen, individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und flexiblen Konfigurationen. Wie zugänglich eine Website am Ende ist, hängt auch von ihrer Konfiguration und ihren Inhalten ab: Ein großer Teil liegt bei euren Inhalten und Einstellungen.
Barrierefreiheit ist bei uns ein fortlaufender Prozess: Mit jedem Release verbessern wir Bausteine weiter. Top-Werte bei Prüfwerkzeugen sind möglich. Wer die höchsten Werte erreichen will, verzichtet dafür manchmal auf einzelne Effekte, zum Beispiel Animationen oder automatisch laufende Slider. Welche Einstellungen zu euren Zielen passen, besprechen wir gern mit euch.
Ein Extra-Blick auf diese Bereiche
Menüs, Formulare, Tabs und Verzeichnisse haben wir in den vergangenen Releases für Tastatur und Screenreader weiter verbessert. Wie barrierefrei eine Website am Ende ist, hängt aber auch von ihrer Konfiguration und ihren Inhalten ab. Prüft deshalb auf eurer Website insbesondere folgende Elemente, Funktionen oder Bereiche und gebt uns Feedback, falls ihr auf Probleme stoßt. So finden wir schnellstmöglich die passende Lösung.
- Kontraste und Schriftgrößen – Texte und Bedienelemente brauchen schon in der normalen Darstellung genug Kontrast. Das hängt vor allem an euren Markenfarben. Zusätzlich bietet ihr euren Besuchern mit dem Kontrastmodus und der Wahl der Schriftgröße zwei Werkzeuge im Kopf der Website an, die das CANVAYO-Team auf Wunsch für euch einschaltet. Zur Anleitung.
- Hauptnavigation – Das Mega-Menü und das Slide-in/Off-Canvas-Menü, das sich vom Seitenrand ins Bild schiebt, haben wir für die Bedienung mit Tastatur und Screenreader überarbeitet, ebenso Hauptmenü und Suche. Prüft komplexe Menüs mit vielen Ebenen trotzdem selbst, am besten mit Tastatur und Screenreader.
- Formulare – Beschriftungen, Schaltflächen und die Datumsauswahl in Formularen haben wir barrierefreier gestaltet. Achtet bei euren Formularen auf eindeutige Feldbezeichnungen und prüft lange Formulare mit Bedingungen oder Verzweigungen besonders gründlich.
- Eingebettete Inhalte – Inhalte, die über iFrames oder externe Dienste eingebunden sind (z. B. Buchungsservices, Formulare anderer Portale oder sonstige Widgets von Dritten), gestaltet der jeweilige Anbieter. Fragt dort nach dessen Informationen zur Barrierefreiheit und nennt auf eurer Website einen zweiten Weg, etwa Telefon oder E-Mail.
- Interaktive Komponenten – Dazu zählen Karten (Kartografie), Karusselle (Slider) und Inhaltsblöcke mit optionalen Animationen. Den Tab-Block haben wir für Tastatur und Screenreader überarbeitet. Wichtige Angaben stellt ihr zusätzlich als Text bereit, etwa die Anschrift neben der Karte.
- Bewegte Inhalte – Hintergrundvideos und Slider mit automatischem Wechsel halten an, wenn das Gerät „Bewegung reduzieren“ eingestellt hat. Für alle anderen Besucher wählt ihr auf der Startseite ein Standbild, ein kurzes Video ohne Schleife oder Slider, die erst auf Klick weiterblättern.
- Such- und Filterfunktionen – Unsere Verzeichnisse für Adressen, Veranstaltungen oder Stellenangebote enthalten komplexe Filter- und Suchoptionen. Adressverzeichnis, Veranstaltungsfilter und Download-Archiv haben wir für Screenreader verbessert. Mit vielen Filtern und einer Karte prüft ihr die Bedienung am besten selbst mit der Tastatur. Wenige, klar benannte Filter helfen allen Besuchern.
- Overlay-Fenster – Manche Inhalte, z. B. Formulare oder Hinweise, werden in Fenstern angezeigt, die sich über die eigentliche Seite legen. Kurze Inhalte passen dort gut. Lange Formulare mit Verzweigungslogik stellt ihr besser auf eine eigene Seite.
- Overlays als „Pop-ups“ – Overlays lassen sich automatisch einblenden, etwa nach einer bestimmten Verweildauer oder Anzahl von Seitenaufrufen. Überraschende Einblendungen stören viele Besucher. Setzt sie sparsam ein und lasst Fenster am besten per Klick öffnen.
- Untertitel – Zu jedem Video, das ihr in die Mediathek hochladet, gehört ein Feld „Video-Untertitel“. Dort ladet ihr die Untertitel als WebVTT- oder TTML-Datei hoch, die Website bietet sie im Player an. Bei Videos von YouTube oder Vimeo pflegt ihr die Untertitel direkt bei diesem Dienst.
- Transkript und Audiodeskription – Was ein Video nur im Bild zeigt, beschreibt ihr als Inhalt: als Text oder Transkript unter dem Video oder als zweite Fassung des Videos mit Audiodeskription.
- Dokumente zum Download – Eingebundene Dateien wie PDF-Dokumente müssen bereits bei der Erstellung, z.B. bei Export aus Adobe InDesign, barrierefrei erzeugt werden.
Lösungen
Passt etwas in den genannten Bereichen noch nicht zu euren Zielen, hilft meist eines davon:
- durch eine alternative Konfiguration
- redaktionelle Anpassungen
- oder ergänzende, barrierefreie Alternativen direkt auf der Website – etwa für komplexe Inhalte oder interaktive Elemente.
Ergänzung in der Erklärung zur Barrierefreiheit
Zusätzliche Wege, die ihr anbietet, etwa Telefon, E-Mail oder eine Textfassung, nennt ihr in eurer Erklärung zur Barrierefreiheit. Wie ihr sie aufbaut, zeigt Erklärung zur Barrierefreiheit: Grundmuster.
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