Was strukturierte Daten sind

Besucher lesen eure Seiten, Suchmaschinen lesen zusätzlich eine maschinenlesbare Beschreibung im Quelltext. Darin steht zum Beispiel: Das ist eine Veranstaltung, sie beginnt am 12. Juni um 19 Uhr, sie findet in der Stadthalle statt. Diese Angaben folgen dem gemeinsamen Standard Schema.org und heißen strukturierte Daten.

Google kann daraus erweiterte Suchergebnisse machen, zum Beispiel für Veranstaltungen oder Stellenanzeigen, und ordnet euren Namen, euer Logo und eure Kontaktdaten richtig zu. Auch Suchdienste mit KI lesen diese Angaben. Ob und wie ein erweitertes Ergebnis erscheint, entscheidet Google. Titel und Beschreibung eurer Seiten pflegt ihr wie in SEO im Alltag beschrieben.

Was eure Website automatisch auszeichnet

Ihr müsst dafür nichts einrichten. Die Website erzeugt die strukturierten Daten aus euren Einstellungen und Inhalten:

  • Organisation und Website: auf jeder Seite. Die Organisation mit Name, Logo, Adresse, Telefon, E-Mail und euren Social-Media-Profilen, die Website mit ihrem Namen und Untertitel.
  • Häufige Fragen: auf jeder Seite mit einem FAQ-Block. Die Fragen aller FAQ-Blöcke einer Seite stehen zusammen in einer Auszeichnung. Mehr dazu in FAQ-Block.
  • Veranstaltungen: auf der Detailseite jeder Veranstaltung, mit Termin und Ort. Dazu gehört ihr „Status“: „Geplant“, „Abgesagt“, „Verschoben“, „Ersatztermin“ oder „Event jetzt online“. Sagt ihr eine Veranstaltung ab oder verschiebt sie, stellt den Status um, statt sie zu löschen. So erfahren auch Suchmaschinen davon. Mehr dazu in Veranstaltungskalender.
  • Stellen: auf der Detailseite jeder Stelle. Mehr dazu in Job-Feature.
  • Personen: in Autorenprofilen, mit Name, Bild, Beschreibung und Profilen aus dem Benutzerprofil, und auf den Detailseiten eurer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Orte: in jedem Kontakt-Block und auf den Detailseiten eurer Adressen. Für Adressen legt der Geschäftstyp fest, ob ein Eintrag als „Place“ (Ort) oder „Local Business“ (Betrieb) gilt: Öffnet „Adressen“ → „Geschäftstypen“ und wählt beim Typ unter „Schema Typ“.
  • Videos: ein hochgeladenes Video im Aufmacher einer Seite.

Woher die Angaben kommen und wer sie pflegt

Die strukturierten Daten sind immer so aktuell wie die Angaben dahinter. Was ihr dort ändert, ändert sich auch für Suchmaschinen:

  • Adresse, Telefon und E-Mail der Organisation kommen aus „CANVAYO“ → „CANVAYO“, Reiter „Footer“, Bereich „Kontakt“ → „Kontaktdaten“. Die Rolle Canvayo Admin pflegt sie.
  • Social-Media-Profile kommen aus demselben Reiter, Bereich „Social“ → „Social-Media-Profile“.
  • Name, Untertitel und Logo eurer Website richtet das CANVAYO-Team beim Start ein. Ändert sich euer Name oder euer Logo, schreibt uns.
  • Häufige Fragen, Veranstaltungen, Stellen, Personen und Adressen pflegt ihr wie gewohnt als Inhalte.

Tragt euren offiziellen Namen ein, so wie ihn auch euer Impressum nennt, und eine vollständige Adresse mit Land.

Eigene Organisationsdaten

Die automatische Organisation beschreibt euch allgemein als Organisation. Mit eigenen Angaben sagt ihr Suchmaschinen genauer, wer ihr seid, zum Beispiel ein Hotel, ein Restaurant oder eine Arztpraxis, und ergänzt Angaben wie Öffnungszeiten oder Anreisezeiten.

Diese Angaben setzt das CANVAYO-Team auf der Seite „Schema“ eurer Website ein, im Feld „Eigene Organisation (JSON)“. Dabei gilt:

  • Nur die Organisation: Die eigenen Angaben ersetzen nur den Teil zur Organisation. Website, Veranstaltungen, Stellen und alles andere bleiben automatisch.
  • Leer heißt Standard: Ist das Feld leer, gibt die Website die automatische Organisation aus.
  • Platzhalter bleiben aktuell: Platzhalter wie [SITE_NAME] oder [SITE_ADDRESS] holen ihren Wert aus euren Einstellungen. Ändert ihr eure Adresse im Footer, ändert sie sich auch hier. Ist ein Platzhalter leer, entfällt die Angabe.
  • Feste Texte bleiben, wie sie sind: Was im Feld als Text steht, übersetzt die Website nicht.

So sieht der Inhalt des Felds zum Beispiel für ein Hotel aus:

{
  "@type": ["Organization", "Hotel"],
  "@id": "[SITE_ENTITY_ID]",
  "name": "[SITE_NAME]",
  "url": "[SITE_URL]",
  "logo": "[SITE_LOGO]",
  "address": "[SITE_ADDRESS]",
  "telephone": "[SITE_PHONE]",
  "email": "[SITE_EMAIL]",
  "sameAs": "[SITE_SAMEAS]",
  "checkinTime": "15:00",
  "checkoutTime": "11:00"
}

Schreibt uns, welche Art von Betrieb ihr seid und welche Angaben dazukommen sollen. Arbeitet ihr mit einer SEO-Agentur, kann sie uns den gewünschten Inhalt auch direkt als JSON schicken.

Das Ergebnis mit Google prüfen

Ob die strukturierten Daten einer Seite stimmen, zeigt Googles Test für Rich-Suchergebnisse:

  1. Öffnet den Test und gebt die Adresse einer veröffentlichten Seite ein, zum Beispiel eure Startseite oder eine Veranstaltung.
  2. Klickt auf „URL testen“ und wartet, bis der Test fertig ist.
  3. Das Ergebnis zeigt, welche strukturierten Daten Google auf der Seite gefunden hat, zum Beispiel eine Organisation, Veranstaltungen oder Stellenangebote, und ob sie gültig sind.
  4. Klickt auf einen Eintrag, um die einzelnen Angaben und mögliche Hinweise zu sehen.

Der Test zeigt nur die Arten, die Google für erweiterte Suchergebnisse nutzt. Personen, Orte und die Website seht ihr im Schema Markup Validator, der alle Angaben nach Schema.org prüft.

Prüft Entwürfe erst nach dem Veröffentlichen: Google sieht nur, was öffentlich ist.

Checkliste: Der Test meldet etwas

  • Adresse, Telefon oder Profile fehlen? Prüft die Kontaktdaten und die Social-Media-Profile im Reiter „Footer“.
  • Hinweis „optionales Feld fehlt“? Das ist kein Fehler. Oft lässt er sich beheben, indem ihr die Angabe im Inhalt ergänzt, zum Beispiel ein Bild bei einer Veranstaltung.
  • Veranstaltung oder Stelle nicht erkannt? Testet die Detailseite des Eintrags, nicht die Übersicht.
  • Falscher Name oder altes Logo? Schreibt uns, wir passen es an.
  • Fehler in rot? Schickt uns die geprüfte Adresse und einen Screenshot des Tests.

Kommt ihr nicht weiter, schreibt uns, welche Seite ihr geprüft habt und was der Test dazu meldet.